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Bücherliste

Vielleicht haben Sie ja selbst welche, die Sie empfehlen würden?
Wir listen hier einige Bücher auf, die uns gefallen haben. Durch die Links auf Amazon können sie direkt Rezensionen lesen, den Preis erfahren und bestellen.

Diese Bücher gibt's bei Amazon
  1. ... zu Ernährung und Genießen
  2. ... zur Homöopathie
  3. ... zu Kirche, Christentum, Islam
  4. ... zu menschlichen Kommunikationsformen
  5. ... zur Politik
  6. ... zum Reisen und Schreiben


 

 

... zu Ernährung und Genießen

(Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt: "Lesen Sie die Bücher von Udo Pollmer!" ;-))
Udo Pollmer und Brigite Schmelz-Sandner: "Wohl bekomms!"
Das Buch gehört zum unverzichtbaren Wissenstand einer/s Jeden, die/der fürs Essen einkaufen muss: Bäckereien - das Handwerk ist von der Chemieindustrie übernommen worden. BSE im Gummibärchen? (Seite 43) - Krebs vom Grillen und vom Räucherschinken? - nicht mit Bier oder Senf! (Seite 52). Erst die Virusinfektion aus Muscheln, dann Meeresfrüchtesalat aus gepresstem Fischabfall (Surimi). Wie die Milch auseinandergenommen und Folgeprodukte designt werden; das Antibiotikum Natamycin auf Hartkäse (Seite 88). Olivenöl wird auch gepanscht (Seite 162). Glutamat: Fettpolster und Kopfschmerzen. Honig wird ohne jede Kontrolle gemischt und gefälscht (Seite 205). Säfte - viel Kunst mit viel Wasser. Verlängert Alkohol das Leben? (Seite 245).
Unser Tipp: Verlassen Sie sich auf Ihren Geschmack und alte Esstradionen!

 
Udo Pollmer, Cornelia Hoike und Hans-Ullrich Grimm: "Vorsicht Geschmack"
Was nicht schmeckt, wird einfach passend gemacht - womit? Die Industrie bietet tausenderlei kleine Helferlein, die den Nahrungsmittelherstellern hilfreich zur Hand gehen: Die Zusatzstoffe! Weil diese Zusatzstoffe nur zu oft im Verdacht stehen, Allergien und Krankheit zu erzeugen, kann man dann auch nicht mehr von Lebensmitteln sprechen. In der Weiterverwendung müssen diese Zusatzstoffe sogut wie nie genau angegeben werden. Gut die Hälfte des Buches ist ein ausführliches Lexikon der Zusatzstoffe.

 
Udo Pollmer und Susanne Warmuth: "Lexikon der populären Ernährungsirrtümer"
Missverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Alkohol bis Zucker: Pollmer und Warmuth untersuchen liebgewonnene Ernährungsrituale, Macht und Wahrheitsgehalt von Kampagnen der Nahrungsmittelindustrie und Pillenhersteller...

 
Udo Pollmer, Andrea Fock, Ulrike Gonder, Karin Haug: "Liebe geht durch die Nase"
Verändert die Pille den Eigengeruch und löst das Absetzen dann Ehekriesen aus? (Seite 54). Machen Slips oder Autofahren zeugungsunfähig? (Seite 59). Hat das kirchliche Duft-Opfer eine Gesetzesänderung bewirkt - entsteht beim Verbrennen von Weihrauch THC? (Seite 77). Warum malen Kinder lila Kühe? (Seite 115).

 
Udo Pollmer, Andrea Fock, Ulrike Gonder, Karin Haug: "Prost Mahlzeit! Krank durch gesunde Ernährung"
Mehr Diäten - mehr Essgestörte? Mehr Salz - mehr Blutdruck? Mehr Butter - mehr Cholesterin im Blut? Was zeigt Eisenmangel an? Schmeckt Natur-Sauerteigbrot wirklich anders als Industrie-Fertigsauer? Was macht dick: Zucker oder Süßstoff? Oder sind es gar die light-Produkte?

 
Faridun Batmanghelidj: "Wasser, die gesunde Lösung. Ein Umlernbuch."
Noch besser: das englische Original: "Your Body's Many Cries for Water"
Zivilisationskrankheiten haben eine gemeinsame Ursache: Wir trinken immer weniger Wasser.
Es wird völlig unterschätzt, welche Rolle Wasser in unserem Körper spielt. Das hat Faridun Batmanghelidj (gesprochen: Batmangelisch) in seinem Buch "Wasser, die gesunde Lösung" bis in die biochemischen Grundlagen sauber nachgewiesen. Warum wir den Wassermangel nicht spüren und die Durstsignale des Körpers falsch interpretieren, warum Kaffee, Tee, Bier und Cola mit Austrocknung zu tun haben - all das erläutert Batmanghelidj in dieser ersten, ausführlichen Darstellung seiner neuen Präventions- und Heilmethode. Und sie sind daher mit einer einfachen und äußerst wirkungs- vollen "Medizin" zu behandeln: mit Wasser und nichts weiter als reinem Wasser!

 
Ravi Roy, Carola Roy: "Selbstheilung durch Homöopathie."
Das Buch ist die Einführung, wenn man selbst mit der Homöopathie anfangen will!
Der homöopathische Arzt Ravi Roy beschreibt hier Möglichkeiten medizinischer Selbsthilfe, die für jeden anwendbar sind. Durch die übersichtliche Anweisung und die jedem Kapitel zugeordneten Symptomverzeichnisse ermöglicht "Selbstheilung durch Homöopathie" das sichere Erkennen des richtigen Mittels.
      Einige Stichworte aus dem Inhalt: Erste-Hilfe-Maßnahmen, Angina pectoris, Erkältungskrankheiten, Ischias, Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, Neuralgien, Koliken, Schwangerschaftsbeschwerden, Geburt, Kinderkrankheiten, Kinder- und Säuglingspflege. Themen wie beispielsweise homöopathischer Impfschutz bei Kinderkrankheiten und die homöopathische Betreuung von Sportlern werden in dieser Form erstmals hier behandelt.

[ Inhalt ]
 

... zu Kirche, Christentum, Islam

Birgit-Sara Fabianek u.a.: "Und vergib uns unsere Schulden"
Es geht hier um die Finanzpolitik der katholischen Kirche und ihre Geheimnisse. Die Subventionierung der Kirchen verhinderte ein straffe innere Finanzpolitik, weil sich die Kirchen nie 'im Markt behaupten mussten'. Seit 1960 bricht der Kirche der Nachwuchs weg, ohne dass sie es merkt oder zur Kenntnis nehmen will. Ab 1990 zeichnet sich ab, dass die Einnahmen nicht mehr so üppig spruden wie zuvor. Was folgt? Die katholische Kirche streicht in den kommenden Jahren geräuschlos bis zu 20000 Vollzeit-Arbeitsplätze. Die Bischöfe verweisen dabei auf die Finanznot der Kirche. Doch wie arm ist sie wirklich? Die Aachener Historikerin und Journalistin Fabianek stellt die Finanzpolitik aller Diözesen und ihre Zukunftspläne vor – in Zahlen und Worten. Und es stellt fest: Viele Bistümer sind reicher, als sie zugeben. Die Finanzkrise ist oft hausgemacht. Viele Arbeitsplätze sind nicht durch Finanznot, sondern durch Führungsschwäche bedroht.
Der katholischen Kirche fehlt es weniger an Geld als an Ideen.

 
Marcel Pott: "Allahs Falsche Propheten"
Der ehemalige ARD-Korrospondent führt uns in eine vom Westen jahrelang ignorierte Welt.
Das Werte-Dreick der Araber: Stolz, Ehre, Würde. (Seite 32) oder: 'Einen Mann kann nichts beschämen - nur leere Taschen'. Die Last der Tradition: Die Schwester wird von dem ältesten Bruder ermordet, weil sie von einem jüngeren Bruder vergewaltigt worden war (Seite 55). Die absolute Geringschätzung jeder körperlichen Arbeit (Seite 64). Der Hass auf die USA, weil die jedes Jahr Milliarden $ in den israelischen Militärhaushalt pumpen (Seite 73). [Klar: in New York wohnen mehr Juden als in Israel?] Die USA drücken mit Rücksicht auf die jüdisch-amerikanische Lobby beide Augen zu und üben sich in Doppelmoral (Seite 109). Sie verhätscheln die erzkonservativen saudischen Wahabiten wegen der Ölreserven (Seite 266).
Aber auch:
Herrscherfamilien und Korruption ersetzen demokratisch legitimierte Macht. (Seite 113). Die Prinzipien der Aufklärung lehnen die Islamisten ausdrücklich ab. Die fehlende Zivilehe - für die Heirat braucht die Frau eine Vormund. Die Rechtsprechung wie bei uns vor 1000 Jahren (Seite 162). ...spannend über 340 Seiten!
Das Buch hat ein Glossar islamischer Begriffe und ein Register - man findet, was man sucht!

 
Sigrid Hunke: "Allahs Sonne über dem Abendland. Unser Arabisches Erbe."
711 und 2001 - Vergleichen wir mal kurz.
Die Situation war damals nur "seitenverkehrt".
Andalusien war damals der fortschrittlichste Staat Europas. Die Araber waren in der Situation der heutigen USA und hatten alles, was das Leben angenehm machte:
  • sie hatten Bibliotheken, konnten lesen und schreiben, was dem heutigen Internet entsprach
  • sie hatten die schönen Künste, was der heutigen Musikindustrie entsprach
  • sie hatten Baumeister, die so was wie Granada zu Stande brachten
  • sie hatten Arabisch als die eine Sprache, in der sich alle verständigen konnten - heute das Englisch
  • sie hatten einen medizinische Kenntnis, die damals ans Wundermachen grenzte. (Entdeckung des Blutkreislaufs, Hygiene, etc...)
  • Naturwissenschaft und Astromie gehörte statt Aberglauben zum täglichen Leben
  • sie brachte Handwerker mit, die Miniaturarbeiten anfertigen konnten
  • sie schafften es auch, das, was sie selber nicht hatten, sich durch die einheimische Bevölkerung anfertigen zu lassen. Das waren vor allem die Juden. So was nennt man wohl heute Integration.
Sie pflegten viele gute Eigenschaften, denn der Islam wurde damals bewusst als die toleranteste Religion der Welt ausgelegt. So schafften sie es damit, ein über 700(!) Jahre währendes friedliches Zusammenleben zwischen Moslems, Juden und Christen in Spanien zu erreichen. Das Arabertum war so attraktiv, dass sehr viele Bewohner Moslems wurden, weil sie am arabischen Glanze teilhaben wollten.

 
Donna W. Cross: "Die Päpstin"
Roman um den wahren Kern, der das Leben einer Frau im 9. Jahrhundert nacherzählt. Die Tochter eines strenggläubigen Vaters und einer heidnischen Mutter erhält eine fundierte heilkundliche und fiolosofische Ausbildung(!). Weil sie weiss, dass sie als Frau nicht weiterkommt, tritt sie als Mönch verkleidet ins Kloster Fulda ein, kommt nach Rom, wird Leibarzt des Papstes Leo....

 
Peter Stanford: "Die wahre Geschichte der Päpstin Johanna"
... Die katholische Kirche, die versucht hat, alle Spuren aus ihren Annalen zu tilgen, will noch immer nichts von einem weiblichen Papst wissen. Aber gerade jetzt, da die Priesterschaft für Frauen heiß diskutiert wird, ist es höchste Zeit, die wahre Geschichte hinter dem Mythos aufzudecken.
(Sehr lesenswert sind bei Amazon schon die Leserbewertungen zu den Büchern!)
 
[ Inhalt ]
 

Zum nächsten Thema verbindet die Geschichte, die Isaac Asimov überliefert hat. Sie zeigt Interpretationsmöglichkeiten der nonverbalen Kommunikation:

Die Struktur der Magie oder Die Kommunikation der Meister
Rom. Im Mittelalter. Der Papst möchte die Juden aus Rom vertreiben. Die Situation eskaliert. Ein Bürgerkrieg droht. Schließlich bietet der Papst eine öffentliche Debatte mit einem Vertreter der Juden an. Gewinnen die Juden die öffentliche Debatte, dürfen sie bleiben. Gewinnt der Papst, so müssen sie gehen. Aber keiner der Rabbinner ist bereit, sich der Diskussion zu stellen, da es alle für ein dummes Spiel halten, in eine Diskussion einzutreten, in der der Papst gleichzeitig Teilnehmer und Schiedsrichter ist.
      Schließlich meldet sich der Synagogendiener und bietet an, mit dem Papst zu diskutieren. Die Rabbiner sind anfangs nicht einverstanden, da es sich eigentlich nicht geziemt, daß der Synagogendiener eine so wichtige Sache vertritt und mit dem Papst diskutiert. Da aber sonst niemand gegen den Papst unter diesen Bedingungen antreten will, stimmen sie schließlich zu.
      Der Tag der Debatte ist da. Nur: Der Papst ist sich unterdessen seiner Sache auch nicht mehr so ganz sicher. Er hat Zweifel, ob er in jedem Fall gegen die Talmud geschulten Juden mit ihrer Rhetorik und Fähigkeit, Paradoxe zu benutzen, öffentlich bestehen kann. Da er die Spielregeln bestimmen kann, legt er fest, daß komplett nonverbal diskutiert wird.
      Die Debatte beginnt:
Der Papst ballt die Faust und zeigt mit erhobenem Zeigefinger energisch in Richtung Himmel. Der Synagogendiener zeigt genauso energisch auf die Erde. Der Papst reagiert sofort und zeigt wieder mit dem Zeigefinger zurn Himmel. Der Synagogendiener hebt die rechte Hand und zeigt mit entschiedener Gestik drei Finger. Der Papst kommt etwas ins Stocken. Aber nach nur kurzem Zögern greift er in seinen Mantel und zeigt einen wunderbar runden roten Apfel. Ohne Zögern greift der Synagogendiener in seinen Mantel und zieht etwas umständlich eine Tüte hervor. Er öffnet die Tüte und zeigt ein jüdisches Fladenbrot. Der Papst senkt den Kopf und Sagt: "Sie haben gewonnen."
      Der Papst zieht sich mit den erschütterten Kardinälen zurück. "Tut mir leid", sagt er, "der Mann war extrem schlagfertig, das war ein Meister des Debattierens. Ich hatte keine Chance." Die Kardinäle fragen, was den vorgegangen sei, denn keiner hat verstanden, was eigentlich ablief. Der Papst analysiert den Ablauf: "Das war doch offensichtlich. Ich habe mit dem Zeigefinger zum Himmel gezeigt und damit gesagt: 'Es gibt nur einen Gott.' Mein jüdischer Kontrahent hat gekontert, indem er auf den Boden zeigte: 'Es gibt je doch auch einen Teufel in der Hölle.' Und was soll ich da sagen? Das ist ja schließlich unser eigener katholischer Glauben. Dann habe ich gesagt: 'Gott ist jedoch mächtiger. 'Und der jüdische Kollege hat mit drei erhobenen Fingern geantwortet: 'Aber nur weil es der dreieinige Gott ist.' Und was soll ich da sagen, das ist doch schließlich unser eigener Glaube. Dann wollte ich ihn reinlegen und zeigte ihm einen Apfel als Symbol für diese Irrlehre, daß die Erde eine Kugel sei. Und was macht er? Er zeigt mir ein Fladenbrot und sagt damit, daß die Erde in Wirklichkeit eine Scheibe sei. Ja - und da hatte ich verloren."
      Aber auch die Rabbinner waren verdutzt und ratlos über den Ablauf der Debatte und vor allem darüber, mit welcher zauberhaften Geschwindigkeit der Synagogendiener das Blatt zu ihren Gunsten wenden konnte. Sie befragten ihn, wie er das gemacht hätte. Der sagte: "Meiner Meinung nach war das Ganze eine Farce. Zuerst zeigte mir der Papst seine Faust mit erhobenem Finger und drohte: 'Ihr fliegt raus aus Rom.' Da zeigte ich ihm aber, daß wir auf jeden Fall dableiben. Dann zeigte er noch mal seine Faust mit erhobenem Finger und sagte: 'Und ihr fliegt trotzdem raus." Da sagte ich ihm: 'Das kannst du noch dreimal sagen, und wir bleiben trotzdem da.' Ja und was macht er dann? Er greift plötzlich in seinen Mantel und zeigt mir seine Vesper. Dann habe ich ihm meine Vesper gezeigt."

Mehr dazu im Buch von Bandler/Grinder: "Die Struktur der Magie"
Die Erfinder des NLP gingen davon aus, daß die zauberhafte Schnelligkeit und Sicherheit plus die verblüffenden Erfolge der alten Meister der Psychotherapie keine Zauberei seien, sondern daß dahinter lehr- und lernbare Prinzipien stecken.

[ Inhalt ]
 

... zu menschlichen Kommunikationsformen

Simplify
Werner Tiki Küstenmacher: "Simplify your life"
Sieben Kapitel, in denen alles(?) zusammengefasst ist, was je über Selbstorganisation geschrieben wurde. Loslassen statt zumüllen, Rezepte für mehr Spaß, mehr Zufriedenheit, weniger Stress. Das Buch wird genauso verrissen wie hoch gelobt.
      Für viele war es einfach der Anstoß, ihr Leben zu ändern. Diese haben bei sich selbst angefangen, statt zu meckern :-) Website von Simplify.
Oliver Sacks: "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte"
Oliver Sacks ist Professor für klinische Neurologie am Albert Einstein College of Medicine in New York. Er wurde 1933 in in England geboren und hat seine Beobachtungen von Patienten seit 1970 in Fachzeitschriften und Büchern veröffentlicht. Hier hat er 6 Kapitel daraus zusammengefaßt und 7 neu geschrieben. Seine klare Sprache und das ausführliche Glossar am Ende des Buches machen es auch für einen Neueinsteiger, der sich "nur" für einige Funktionen des Gehirns interessiert, zu einem faszinierenden Buch.

Funktioniert das Gehirn wie ein Computer? Die klare Antwort, die Oliver Sacks gibt: NEIN, denn dem Computer fehlt nicht nur die integrierende rechte Gehirnhälfte, sondern noch viel mehr.
      In 14 Geschichten, die dem Leser unter die Haut gehen, versucht er das so schwer zu Greifende zu beschreiben, was die eigene Persönlichkeit ausmacht.
Uns "Normalen" ist das reibungslose Funktionieren von Teilen des Gehirns am besten klarzumachen, wenn etwas fehlt. In der medizinischen Sprache sind das alles Wörter mit "A" wie Aphasie, Agnosie, Amnesie.. Oliver Sacks beschreibt mit beängstigender Einfühlsamkeit die Welt von Leuten, deren Wirklichkeit sich grundlegend durch diese Verluste geändert hat.
      In der Geschichte: "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" wird jedem klar, wieviele Schaltstellen im Gehirn einwandfrei zusammenspielen müssen, damit unsere Bilderkennung überhaupt funktioniert, auch wenn unsere Augen voll funktionstüchtig sind. Ein Testmuster beschreibt ein Patient so: "Eine durchgehende Oberfläche, die eine Umhüllung bildet... die fünf Ausstülpungen zu haben scheint... eine Art Behälter". Die Abstraktionsarbeit für das ikonische Erkennen, die unsere rechte Gehinhälfte leistet, wenn sie solches Datenmaterial von der linken geliefert bekommt, ist uns Normalen gar nicht klar; wir würden diese Daten sofort als Handschuh "sehen".
      In der Geschichte: "Die körperlose Frau" beschreibt er den Fall, wie dem Gehirn dieser Frau die Fähigkeit verloren gegangen ist, die Rückmeldungen Ihrer eigenen Extremitäten zu verarbeiten: sie hat ihren Körper "verloren". Ihr Gehirn schafft es später, durch Kompensation mit andern Sinnesorganen wie dem Gehör ein "visuelles Bild des Körpers" zu schaffen, mit dem sie einigermaßen leben kann.
      "Die Ansprache des Präsidenten" entlarvt jeder Patient mit Verlust des Sprachverständnisses als die reine Lüge, während bei den "Normalen" die gesprochene Sprache die Körpersprache des Präsidenten übertönt.
      Wie kommen "Die Zwillinge" dazu, sich stundenlang mit dem Erzeugen von bis zu 10stelligen Primzahlen (ohne jedes Hilfsmittel) zu unterhalten, obwohl sie völlig debil sind? Was haben Sie für ein Zahlenverständnis, wenn sie Primzahlen so bilden können, wie wir "Normale" vielleicht Gesichter wahrnehmen, wiedererkennen und ihnen einen bekannten Namen zuordnen?

Paul Watzlawick: "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?"
Sehr vergnüglich geschriebenes Fachbuch über die Unterschiedlichkeit menschlichen Wahrnehmung, des Täuschens und Verstehens.

 
Paul Watzlawick "Anleitung zum Unglücklichsein"
18 Geschichten, die Watzlawick dem Leser wie einen Spiegel vorhält. Kein Mensch, der nicht schon ähnliches erlebt hat...

[ Inhalt ]
 

... zur Politik

Moore
Michael Moore: "Stupid White Men"
USA 2001: Im Weißen Haus sitzt ein 'Präsident', der nie gewählt wurde und mit einer Junta von Geschäftsfreunden seines Vaters regiert. Darin sagt Co-Präsident Cheney, wo es lang geht.

[ Inhalt ]
 

... zum Reisen und Schreiben

Oliver Sacks: "Die Insel der Farbenblinden"
Sein Reisebuch, das man nicht so leicht aus der Hand legen kann führt uns in die Südsee zu den Farbenblinden und nach Guam zu den Riesenfarnen.

 
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eMail © Dietrich Beitzke · Seite erstellt am 26.11.2000, letzte Änderung 22:39 4.3.2003, Dienstag