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Lebensmittel

Worauf Sie achten müssen

  1. Gifte: Aflatoxine
  2. Tee & Pestizide
  3. Genveränderte Nahrungsmittel
  4. Hanfblüten-Bier
  5. Holländische Wassersäckchen
  6. Lebensmittel Zutaten-Liste
  7. Lebensmittelhersteller von Aldi, Edeka, Lidl, Penny,...
  8. Linksammlung zu weiteren Lexika

 
Bücherliste

 

1. Was sind Aflatoxine?

Aflatoxine sind die Ausscheidungen des Schimmelpilzes Aspergillus Flavus. Sie gehören zur Gruppe der Mykotoxine und sind sozusagen "ntaürliche Gifte". Sie wurden erst 1961 entdeckt. Diese entstehen besonders reichlich bei Schalenfrüchten und durch deren Öle, wenn sie zu warm und feucht gelagert werden (also eigentlich fast immer; industrielle Verarbeitung schützt davor nicht). Sie sind auch noch in kleinsten Mengen stark krebserregend, besonders bei regelmäßiger Einnahme. Leberkrebs ist die Folge.
Sie sind hitzestabil und werden nicht durch einen Backprozess zerstört.

Wo sind Aflatoxine?

- Sie finden sich besonders häufig in Erdnußprodukten, Mandeln, Pistazien und Paranüssen. Besonders geschälte Waren sind immer gefährlich, denn in ungeschälten wurden keine Aflatoxine gefunden. Der "Genuß" von Erdnüssen stellt auch das höchste Risiko dar.
- Sie finden sich in der Milch durch die Verfütterung von unsachgemäß gelagertem Kraftfutter.
- Sie entstehen in zu feucht gelagertem und schlecht belüfteten Getreide.
- Sie entstehen auf Brot, was schon durch schlecht gelagertes Getreide infiziert sein kann. Wird hier Pilzwachstum sichtbar, muß das ganze Stück weggeworfen werden.
- Sie finden sich in unsachgemäß gelagertem Käse, allerdings nicht in Schimmelkäse aus Schafsmilch wie Roquefort, Camembert u.a.
- Sie finden sich auf unsachgemäß getrokneten und gelagerten Früchten.

Was können wir dagegen tun?

  1. Fragen Sie Ihren Händler, "was er bei seinem Lieferanten macht, um aflatoxinfreie Ware zu bekommen"!
  2. Unter UV-Licht floureszieren die Aflatoxine grün-gelb.
Diese UV-Lampen gibt es unter dem Stichwort UV-Prüflampe oder Geldscheinprüflampe in Baumärkten und bei Elektronikversendern für unter 25 Euro. Bei Conrad ist diese Lampe unter dem Namen "Geldscheintester Profi" und der Bestellnummer 84 62 10-66 für ca. 25 Euro zu haben.
Denken Sie an Ihre Gesundheit! Befallene Stücke müssen Sie radikal aussondern!


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2. Tee & Pestizide

Funde von Pestizidrückständen im Tee haben inzwischen so manchen Verbraucher aufgeschreckt.
      Bei der Teekampagne kann man Gesundheit mit dem Portemonai verbinden: Der Tee ist auf Rückstände untersucht, denn es wird nur einwandfreier Tee vermarktet. Durch den saisonalen Direktverkauf in der Zeit der Teekampagne von September bis März ist er auch noch billiger als anderer Tee sonstwo - warum noch lange zögern?

Für die Teekampagne ist der Umgang mit dem Verbraucher schon heute das, was überall woanders noch unerreichte Zukunftsmusik ist: Es ist die lebende ISO 9000, wo dem Verbraucher unaufgefordert(!) der Nachweis erbracht wird, welche Mengen an Stoffen im angebotenen Produkt vorkommen. Wer es nicht sehen will, braucht nicht hinzugucken, aber wer (bei welchen Produkt auch immer) bei anderen Firmen nach einem Rückstands-Nachweis fragt, wird mit Unverständis und Pampigkeit abgewimmelt. (Man denke nur an den Dioxin/PCP-Skandal im Tier-Kraftfutter. Das betriftt alle Belgier, Holländer und Deutschen.)
Und das muss sich ändern!
 
Wenn Sie viel Tee oder Kaffee trinken, sollten Sie auch den Wasser-Beitrag oder direkt das Buch lesen.


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3. Genveränderte Nahrungsmittel

Die Anwendungsmöglichkeiten der neuen Technik für die Nahrungsmittelindustrie sind heute schon fast unbegrenzt. Soja- und Maisprodukte werden für fast alle Fertigwaren verwandt. Die Zutaten finden sich in Süsswaren fast jeglicher Art, in Suppen, Saucen, Pasten und Mayonnaisen. In Cornflakes und Kartoffelchips tauchen sie ebenso auf wie in Tofu und frittierte Tiefkühlkost.
      Dem skeptischen Konsumenten bleibt als einzige Waffe die Verweigerung. Die gezielte Auswahl genehmer Artikel wird durch die Politik allerdings nicht gerade erleichtert. Nach einer Brüsseler Verordnung muss der Hinweis "aus gentechnisch veränderten Sojabohnen / Mais hergestellt" nur dann auf der Zutatenliste auf dem Etikett erscheinen, wenn die Veränderungen in den Lebensmitteln (technisch-) analytisch nachgewisen werden können. Generell nicht gekennzeichnet werden Zusatzstoffe wie Soja-Lecithin, das zum Beispiel in Eis und Schokolade enthalten ist.
      Für alle, die mehr wissen wollen, hat die Verbraucherinitiative die Datenbank Transgen erstellt. Für 300 Produkte von der Kiwi bis zur Tiefkühlpizza werden dort mögliche gentechnische Veränderungen aufgelistet. Allerdings sind selbst diese Angaben mit Vorsicht zu geniessen. Auch die Konsumentenschützer sind auf die Ehrlichkeit der Händler und Hersteller angewiesen, auf deren Angabe die Informationen weitgehend beruhen.
(Auzug aus einem Artikel der FR vom 24.5.99 - msv)
 
Wenn Sie dazu mehr wissen wollen...


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4. Hanfblüten-Bier

In alten Zeiten wurde in Europa neben dem Hopfen auch Hanf zum Würzen des Biers eingesetzt. In der Schweiz haben Brauereien wie Locher diese Tradion wieder aufgenommen. Entstanden ist ein naturbelassenes Bier mit unvergleichlichen Aroma und würzigem Geschmack.
Leider nicht ganz billig. In Deutschland nicht zu bekommen, in den USA verboten. Mehr dazu bei:

  1. Lawinenbräu AG in CH-6430 Schwyz
  2. Brauerei Locher AG in CH-9050 Appenzell
  3. Üelus zeigt, wie man Hanfbier braut
Wussten Sie, dass es in Deutschland...
  • ...bis 1986 verboten war, über das Know-How des Brauens von Bier überhaupt zu berichten? (Chinesische Zustände...)
  • ...bis heute Zwang ist, jeden Liter selbstgebrauten Biers dem Hauptzollamt anzuzeigen mit Datum, Anschrift, Menge und Bierart? (Ich bin jetzt der Überzeugung, dass die da wirklich nichts anderes zu tun haben...)


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5. Holländische Wassersäckchen

  • Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass die Wintertomaten aus Holland/Belgien längst nicht mehr so schmecken wie sie genannt werden? Die Produzenten wollen verkaufen, weil sie die Energiekosten ihrer Gewächshäuser bezahlen müssen.
  • Wussten Sie, dass die chemische Industrie im Bereich der gentechnisch gesteuerten Aromaproduktion inzwischen jeden Geschmacksbedarf befriedigen kann?
  • Haben Sie schon mal was von Präcursoraromen gehört?
Genau die sind es nämlich, die die geschmachliche(!) Veränderung der holländischen Wassersäckchen bewirkt haben: einmal eingetaucht und dann verkauft - das Aromaobst ist geboren!
Wenn Sie dazu mehr wissen wollen...


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6. Lebensmittel Zutaten-Liste

Die Zusammensetzung industriell hergestellter Nahrungs- und Lebensmittel muss europaweit ab 1984 auf der Verpackung angegeben werden.

Was bedeuten die E-Nummern?

Hierzu werden die sonannten E-Nummern verwendet:
Es gibt Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Emulgatoren und Säuerungsmittel, Verdickungs- und Geliermittel, Aromastoffe und nicht zuletzt noch unterschiedliche Zusatzstoffe.

Alle diese Stoffe mit bekannten Nebenwirkungen sind auf der Website von Proterra in Österreich übersichtlich zusammengefasst. - Nutzen Sie es!


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7. Lebensmittelhersteller

Alle Lebensmittelhersteller haben einen eindeutigen Code, damit die Behörden im Notfall schnell regieren können. Der Code muss wie ein Nummernschild auf der Packung abgedruckt sein. Beispiel: 'D-BY 721' = Hersteller Zott. Daher ist ein Hersteller über seine Nummer auch bei Discountern erkennbar.
Mehr dazu auf Volker Schwörer's Website.


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8. Linksammlung zu weiteren Lexika

Listen, die uns gefallen haben
Umweltlexikon für technische Stoffe von der ETA in Wien
http://www.eta.at/service/umweltlexikon.html
Lexikon des Bayr. Staatsministeriums - auch zur Umwelt
http://www.bayern.de/stmlu/lexikon/
Ausführliches zur Kernenergie - von der Atomindustrie
http://www.kernenergie.de/wissen/
Gerne ergänzen wir hier Links zu Listen, die Ihnen besonders gefallen oder geholfen haben!
 

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eMail © Dietrich Beitzke · Seite erstellt am 23.11.1998, letzte Änderung 07:39 8.6.2007, Freitag