Umwelt

Inhalt

  1. Was finden Sie hier?
  2. blauen Himmel
  3. Selbstreinigungskraft


 

1. Was finden Sie hier?

Die Umwelt-Rubrik hält Themen fest, die mir aufgefallen sind.
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Letzte Aktualisierung: 21:52 16.11.2002, Samstag


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2. blauen Himmel

Wussten Sie eigentlich, warum der Himmel blau ist oder wie Morgen- und Abendrot entstehen?

Besonders an klaren Sommertagen kann man oft morgens oder abends ein intensives "Rot" am Horizont beobachten, das entsprechend Morgen- bzw. Abendrot genannt wird. Mittags hingegen, wenn die Sonne sehr hoch am Himmel steht, erscheint dieser in einem satten "Blau".
   Grund für diese Farbphänomene ist die Atmosphäre der Erde. Z.B. ist auf dem Mond, der keine Atmosphäre besitzt, der Himmel immer pechschwarz, egal ob es Tag oder Nacht ist. In der Atmosphäre wird das Sonnenlicht kleinerer Wellenlänge (blau) stärker gestreut als das Licht größerer Wellenlänge (rot).
   Schaut man also in möglichst großem Winkel zur einfallenden Sonnenstrahlung - max. 9Oº - so hat man hier den größten "Blauanteil" im gestreuten Licht. Etwas wissenschaftlicher ausgedrückt: die Intensität der gestreuten Strahlung ist umgekehrt proportional der vierten Potenz der Wellenlänge und proportional dem Quadrat des Sinus des halben Streuwinkels. Neben der Lichtstreuung spielt auch die Lichtschwächung in der Atmosphäre eine große Rolle. Hierbei wird blaues Licht stärker geschwächt als rotes. D.h. je größer der Weg des Lichtes in der Atmosphäre ist, desto geringer wird der Blauanteil gegenüber dem Rotanteil.
   Da nun gerade abends und morgens das Sonnenlicht einen besonders weiten Weg durch die Atmosphäre zurücklegen muß, erscheint der Himmel am Horizont in rötlichem Licht. Um dieses Schauspiel in seiner vollen Schönheit genießen zu können, muß die Luft allerdings klar und sauber sein.

(Aus einer Anzeige der Epy-Mess GmbH. Auch Werbung kann sehr informativ sein...)


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3. Selbstreinigungskraft

Der Selbstreinigungskraft der Erdatmosphäre vermindert sich. Das berichten Forscher aus den USA, Großbritannien und Australien im Magazin "Science". Ihren Untersuchungen zufolge hat das Vermögen der unteren Atmosphäre, verschiedene Schadstoffe abzubauen, in den vergangenen zehn Jahren erheblich nachgelassen.

Hilfreich beim Atmosphärenschutz sind die so genannten Hydroxyl-Radikale. Sie können unter anderem Kohlenmonoxid-, Schwefeldioxid- und Stickstoffdioxid-Moleküle zerstören. Die Radikale helfen auch, die vor UV-Strahlen schützende Ozonschicht aufzubauen und haben auch einen Einfluss auf das Klima.

Hydroxyl-Radikale werden seit 1978 indirekt gemessen. In den ersten zehn Jahren konnte eine jährliche Zunahme von 15 bis 22 Prozent verzeichnet werden. Seit 1989 ist der Trend aber stark rückläufig, berichten die Forscher. Inzwischen liege der Wert der Schadstoffschlucker sogar unter dem Ausgangspunkt von 1978. Die Konzentration ist im industrialisierten Norden niedriger als im weniger entwickelten Süden der Erde. Dies belegt nach Meinung der Forscher den Einfluss der Menschen auf die Hydroxyl-Radikalen.
Quelle: dpa, 4.5.2001


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