Unklar

Inhalt

  1. Was finden Sie hier?
  2. Lösungen
  3. Deutsche Arbeitswoche
  4. Deutsche Autobahnen
  5. Deutsche Bahn
  6. Einmachzucker
  7. Flaschen
  8. Füße
  9. Filzstifte
  10. Kleine Anfrage WDR5
  11. Mafia
  12. Salz im Topf
  13. Schwarzarbeit 1
  14. Schwarzarbeit 2
  15. Software
  16. Sonnenschutz
  17. Subventionsabbau
  18. Tasten
  19. Wäscheschilder
  20. Wertstoffe


 

1. Was finden Sie hier?

Diese lockere Rubrik will auf Tatsachen aufmerksam machen, die für sich allein selbstverständlich sind, im Zusammenhang mit anderen aber nur merkwürdig.
   Wer selber was dazu weiß, kann mir gerne Rückmeldungen per email schicken. Ich bin dankbar für alle Mails, die konstruktive Ideen für eine Ergänzung meines Unwissens mitbringen. ;-)
   Wir haben hier auf eine eigene Navigation verzichtet: wenn Sie links keine Navigationsleiste finden, klicken Sie hier: http://dietrich.beitzke.de/

Letzte Aktualisierung 10:22 20.10.2005, Donnerstag


[ Inhalt ]
 

2. Lösungen

Direkt zu Anfang ein besonderer Lösungssyservice der mathematischen Art:
"Passt mein Schrank durchs Treppenhaus?" oder "Wie justiere ich meine Sonnenuhr?"
  Die unmöglichsten Fragen dieser Art aus dem Alltag beantwortet die Schülergruppe des "Mathe-Service Viktoria" der Viktoriaschule in Aachen.
Stellen Sie Ihre Fragen per Fax (0241-9461931) oder eMail [msvikt@aol.com]: Die Schüler trefen sich alle 14 Tage zur Lösung solcher Probleme. So bleibt Mathematik keine leere Theorie.
  Die Beispiele auf der Website http://members.aol.com/msvikt sind auf alle Fälle einen Besuch wert, wenn man die Baustellenschilder der "Projekte" meidet.
[ Inhalt ]
 

3. Deutsche Arbeitswoche

Eine Woche ist immer zu kurz :-)
...für Selbstständige hat sie nur 7 volle Tage,
...für normale Arbeitnehmer 5,
...für Hochschul-Pendler 3 - die DiMiDo's eben.


[ Inhalt ]
 

4. Deutsche Autobahnen

Auffahrunfälle sind auf Autobahnen gang und gäbe.
In Frankreich auch - nur haben die französischen Autobahnbetriebe was dagegen getan:
- Tempolimit 120.
- Signalisierung mit den Spurbegrenzungen rechts und links.
So zeigen 2 sichtbare Striche immer einen ausreichenden Abstand zum Vordermann an. Kein Problem, wenn man's mal kapiert hat.

Warum geht das nicht in Deutschland?
- Kein Tempolimit.
Das hat viel Nachteile:
- Keine standardisierte Abstandssignalisierung möglich.
- Deutschland ist das letzte Land ohne das von der EU geforderte Tempolimit und so ist Deutschland bei jeder Abstimmung in Brüssel erpressbar, was von anderen Staaten auch weidlich ausgenutzt wird.


[ Inhalt ]
 

5. Deutsche Bahn

Motto: "Es läuft doch auch so!"
Was veranlasst die Deutsche Bahn, mehr Geld für Hinterbliebenerenten und Schmerzensgeld auszugeben als für ausfallsichere Sicherheitssysteme?
1. Es ist nach Eschede, Hannover und Brühl herausgekommen, dass sich die Manager der Bahn immer geweigert haben, ein eindeutiges Signalisierungssystem einzuführen, wie es z.B. unseren holländischen Nachbarn schon lange haben. Bis heute unterliegt die Interpretation der Signale dem Lokführer!
2. An Baustellen mit einspuriger Führung ist das "jahrhundertalte" 2000Hz-Zugsicherungssystem "Indusi" nicht zu aktivieren - das im Zeitalter der GPS-Navigation ab 200 Euro!
3. Über Zugfunk wurde der Zugführer des D 203 nicht auf den besonderen Verlauf der Baustelle angesprochen, weil der Zugfunk im Bereich Duisburg seit Oktober 1999(!) defekt war.
4. Die Ausbildungsszeit der Lockführer ist von 18 Monaten auf 7 Monate gesenkt worden: dann dürfen sie Züge alleine übernehmen.

D 203 in Brühl, 6.Februar 2000: Wieviele Leute müssen noch sterben, bis die Bahn reagiert????

Straßenübergänge:
Jahrzehntelang ignoriert die Bahn Expertenmeinungen zu ebenerdigen Übergängen - sie würden im Laufe der Jahre sowieso durch Tunnel ersetzt.


[ Inhalt ]
 

6. Einmachzucker

Wenn Sie Einmachzucker 35101 bei Aldi Süd im 20er-Paket kaufen, geschieht Folgendes:
An der Scannerkasse reisst Ihnen die Kassiererin die Papierverpackung auf, um ein Paket rauszunehmen und über den Scanner zu fahren - und Sie können dann sehen, wie Sie die 20 Pakete in den Fetzen der Umverpackung unverletzt in Ihren Wagen bekommen.
  Wirklich, superschlau gemacht!!
Was fehlt: Der Scannercode auf der Umverpackung - und das seit Jahren...

Dazu die Antwort von  Pfeiffer und Langen, Köln:

Guten Morgen, Herr Beitzke,

vielen Dank für Ihre e-mail und Ihr Interesse an unserem Kölner Gelierzucker 2:1. Wenn Sie den Artikel 35101 aufführen, so haben Sie den Gelierzucker bei Aldi(Süd) gekauft. Aldi hat einen eigenen, 8-stelligen Code und wünscht keinen Code auf der Umverpackung.
  Wenn Sie Gelegenheit haben, auch bei anderen Lebensmittelmärkten
einzukaufen, so werden Sie dort den 13-stelligen EAN Code sowohl auf der
einzelnen Packung als auch auf dem Umpack finden.

Wir hoffen, dass diese Information zufriedenstellend ist und sind,

mit freundlichen Grüßen
Pfeifer & Langen
Kommanditgesellschaft

Reaktion von Aldi: keine...


[ Inhalt ]
 

7. Flaschen

Schraubverschluß / Korken
Die deutschen Winzer bevorzugen heute den Alu-Schraubverschluß.
Ich hasse ihn.
Woran wohl noch keiner gedacht hat - ich hasse ihn wegen des Geräuschs. Das furchtbare Knirschen, das das Alu am Glasrand beim Drehen erzeugt.
  Ein Auto, das so ein Geräusch beim Öffnen der Türen macht, findet auch keinen Käufer. Diese Flaschen hoffentlich auch nicht, auch wenn die Vermarkter den Verschluss als die Kostenrettung der deutschen Winzer hinstellen.
  Seit langem gibt es geschmacksneutrale Kunstoffe, die sich im Aussehen nicht mehr von den echten Kork-Korken unterscheiden und auch nicht deren Nachteil haben, deren Muffigkeit auf den Wein zu übertragen, so dass die Winzer schon mal bis zu 10% eines Jahrgangs wegwerfen müssen.
  Sie meinen, das sei kein Stil, Plastik auf Wein? - Wird beim Sekt seit Jahrzehnten gemacht - und der Sektumsatz sinkt nicht wegen der Korken.
  Sie meinen, beim Drehverschluss braucht man keinen Korkenzieher? Richtig! Beim richtig designten Plastikkorken auch nicht: siehe Sektflasche oder Grappa-Flasche....


[ Inhalt ]
 

8. Füße

Allgemein ist bekannt, daß der rechte Fuß beim Menschen 2-4% größer ist als der linke. Wenn man Schuhverkäufer(Innen) fragt, ist denen das selbstverständlich..
  Aber deshalb gibt es noch lange nicht Schuhe, deren rechter etwas größer ist als der linke. Vielleicht nimmt sich ja mal einer der Hersteller dieses Problems an.

Vom Service her ist "Lands' End" in D-Mettlach, Tel. 0130-812026, http://www.landsend.de/ schon ein hoffnungsvoller Anfang.


[ Inhalt ]
 

9. Filzstifte

halten sich jahrelang frisch, wenn man sie mit der Spitze nach unten stehend aufbewahrt. Liegen sie, trocknen sie schneller aus.
  Dieser Tipp kommt von Gerd Krenzer http://www.gkrenzer.de/

Und was die wenigsten wissen: Wenn man schon versucht ist, einen noch schreibfähigen Edding 3000 wegen seiner zerfledderten Spitze wegzuwerfen, sollte man bei ihm doch erst mal die Spitze abschrauben. Aus produktionstechnischen Gründen wird der Spitzen-Filz nämlich beidseitig angespitzt. Man kann sie mit einer Pinzette umdrehen und - voila, schon hat man einen neuen Stift!


[ Inhalt ]
 

10. Kleine Anfrage WDR5

Einen tollen Überblick über die 'unmöglichsten' Fragen bietet das Archiv der 'Kleinen Anfrage des WDR5:
http://www.wdr5.de/service/service_kleine_anfrage/archiv.phtml


[ Inhalt ]
 

11. Mafia

... Richtig erwacht ist die Mafia in Sizilien im Übrigen erst mit der Landung der Alliierten, die nämlich in den verschiedenen Ortschaften Mafiosi zu Ortsvorstehern machten, die noch einen Tag zuvor im Knast gesessen hatten. Wenn die Sizilianer eines dem Faschismus zu verdanken haben, dann dieses: Er befreite sie für die Zeit seiner Dauer von der Mafia. Die Amerikaner gaben den vom Faschismus abgesetzten Mafiosi ihre Macht zurück und bedienten sich ihrer, um die Insel zu kontrollieren.

(der Schriftsteller Andrea Camilleri im Interview mit Frank Helbert und Gabriella Vitiello: FR am 2.9.2005)


[ Inhalt ]
 

12. Salz im Topf

Wussten Sie, dass man in VA (Edelstahl)-Töpfe immer nur Salz in das schon kochende Wasser tun soll und niemals ins kalte?
  Im kalten Wasser liegt das Salz lange auf dem Boden und vemischt sich nicht mit dem kalten Wasser. In der Zeit des Erhitzens bilden sich am Boden in kleinen Mengen Reaktionsprodukte und bilden Lochfrass am Topfboden.
(Nach einem Tipp eines Topfherstellers)


[ Inhalt ]
 

13. Schwarzarbeit 1

Die vielbeklagte Schwarzarbeit ist Ihr ureigens hausgemachtes Problem, Herr Finanzminister!
Wenn Sie diese wirklich beseitigen wollten, hätten Sie schon längst was dagegen getan:
- z.B auch dem Prvatmann erlauben, die Rechnungen zur Instandhaltung von Haus und Wohnung bei der Jahressteuerabrechnung einzureichen. Selbst wenn nur ein kleiner Teil davon anerkannt würde - JEDER(!) würde von seinem Handwerker eine Rechnung haben wollen.
=> Subventionsabbau


[ Inhalt ]
 

14. Schwarzarbeit 2

Prof. Wellhausen hat 2003 in einem Gutachten über die Rechtmäßigkeit und sicherheitstechnischen Notwendigkeit des in Deutschland noch praktizierten Schornsteinfegerwesens das von den Schornis immer hervorgehobene Argument der CO-Gefährdung zerpflückt:

'Allein durch herstellerbedingte Maßnahmen an der Geräten besteht 98% Sicherheit - also nur 2% Mängel sind möglich.
Damit ist klar ersichtlich: 'der Schornsteinfeger (SF) ist kein Sicherheitsfaktor' und somit nicht erforderlich für moderne Feuerstätten.  

Die von den SF dargestellte CO-Gefahr mit Hunderten von Toten durch defekte/falsch eingestellte Heizungsanlagen ist offensichtlich maßlos übertrieben. Denn dann müßten im dichten Stadtverkehr jeden Tag ein paar Leute sterben, da Verbrennungsmotoren von Kraftfahrzeugen CO im Volumen-%-Bereich (1-4%)  ausstoßen, während wir bei Heizungsanlagen im CO-Bereich 50 bis 300 ppm (0,005 bis 0,03%) liegen.

Wie ist es im Ausland?
In Belgien und Frankreich gibt es immer noch Gasdurchlauferhitzer, die nicht an einen Kamin angeschlossen sind und die die zwangsläufig entstehenden Abgase direkt in den Raum lassen.
Die in Belgien und Frankreich nach wie vor im Handel befindlichen und kräftig benutzten Petroleum-Katalyt Öfen sind für Deutschland ebenfalls kein Thema.

Die häufigste Ursache für Vergiftungen sind gasbetriebene Warmwasserbereiter. Die Hälfte der Unfälle ereignet sich in Badezimmern. Eine nicht unerhebliche Zahl von CO-Toten (an verschiedenen Stellen fand ich Hinweise darauf, dass 'bis zu 50%' der CO-Toten daher stammen) soll aus Wochenendhäusern stammen, von denen es in Belgien überdurchschnittlich viele gibt.

Übersicht: an CO-Vergiftung verstorben
----------------------------------------
Pro 1 Mio. Einwohner an CO-Vergiftung verstorben in:
Deutschland 5,56
Frankreich 0,87 - 7,07
Belgien 9,80
USA 0,80 - 6,84

Zum Vergleich
-------------
Jährliche Tote durch Schussverletzungen
USA: 11400 (Quelle: Michael Moore)
Kanada: 1100 (bei gleicher Waffendichte)

Anzahl tödlicher Unfälle in der BRD 1998 = 19.673 Tote
davon:
- im Straßenverkehr 7.803 - entspricht 40,0%
- in Haushalten 5.580 - entspricht 28,0%
- elektr. Strom 137 - entspricht 0,7%
- explosionsfähigen Gasen 22 - entspricht 0,1%
- sonstige Unfälle 6.123 - entspricht 31,2%

Es ist gerade zu grotesk, dass bei deutschen Heizungsanlagen ein solches Spektakel von Bundes- und Länderregierungen in Verbindung mit den SF vollzogen wird, bei welchen keine Todesfälle stattgefunden haben, denn alle 22 Tode sind nachweislich wegen Manipulationen, Montagefehler u. Selbsttötung entstanden, jedoch nicht durch die Heizungsanlage, bzw. die Feuerstätte.

Für das Schornsteinfegerhandwerk besteht in Deutschland eine weltweit einmalige Besonderheit: seine Aufgaben sind gesetzlich geregelt.
Die Behörden selbst sind also Ursache der gigantischen Geldvernichtung:
Die Schornsteinfegermaßnahmen kosten die Betreiber pro Jahr etwa 1,9 Milliarden(!) Euro.
Nutzen für die Feuerstättenbetreiber: keiner.'

Die Kosten- bzw. die Gebührenpflicht
für nicht genehmigungspflichtige Anlagen ist abschließend im § 52(4) des BISchG geregelt.
Für die betroffenen Gebäudeheizungen heißt dies aber nichts anderes, als dass die Kosten der Überprüfung und der Messung einer nichtgenehmigungspflichtigen Anlage nicht vom Betreiber, sondern vom Staat zu tragen sind, soweit die Anlage den gesetzlichen Maßgaben entspricht, also als "beanstandungsfrei" deklariert wurde.
Hieran halten sich die Schornsteinfeger in aller Regel nicht.

Rechnungsstellungen der Schornis bei mängelfreier Anlage sind daher gesetzeswidrig. Etwaige Amtshilfe der vorgesetzten Stellen (Ordnungsamt) ihrer beliehenen Handwerker zum Geldeintreiben könnte daher selbst der Gutmensch nur als eine staatliche Unterstützung gern gesehener Lobbies verstehen - es ist mehr dahinter.


[ Inhalt ]
 

15. Software

Es gibt massenhaft Software aus den USA und auch anderen europäischen Ländern.
Es gibt massenhaft Hardware aus Asien. - Es gibt aber so gut wie keine Software aus Asien.
  Kann es sein, dass diese Tatsache von der Kultur der Asiaten und der Europäer abhängig ist?
  Kann es sein, dass die Fähigkeit der Asiaten, nicht NEIN "sagen" zu können, sich auch auf die bevorzugten nationalen Fähigkeiten und damit Tätigkeiten auswirkt?

Hardwareherstellung ist eine schmale Gratwanderung zwischen verschiedenen Pegeln von Spannungen. Ein bisschen mehr hier kann ein JA bedeuten. Das passt sich ideal in die asiatische Denkweise ein. (?)

Softwareherstellung ist abhängig von klaren JA/NEIN-Entscheidungen, zu denen die USA und die westliche Hemisphäre neigt, wenn sie klar in Gut und Böse, Ost und West, usw... trennt.

(Nach einer Idee von R. Theis)


[ Inhalt ]
 

16. Sonnenschutz

Jalusien werden im allgemeinen von oben nach unten runter gelassen.
Was die Sonne aber nicht daran hindert, bei fast ganz heruntergelassener Jalusie unten noch eine Blendwirkung auszuzüben. Also werden sie immer ganz geschlossen.
  Das ist besonders lästig in Büros mit Bildschirmarbeit, weil man dann die Beleuchtung einschalten muss, obwohl von draußen genug Licht hereinkommen könnte.

Sinnvoll wäre, die Jalusien von unten nach oben zu ziehen, dann bliebe oben ein Oberlicht, die Energieverschwendung könnte unterbleiben, man könnte blendfrei arbeiten - besonders im Frühjahr und Herbst. Bisher nur realisiert in Objekten von Architekturbüro Rau.


[ Inhalt ]
 

17. Subventionsabbau

Was ist mit der Kirchensteuer?

Angesichts der Diskussion um den Subventionsabbau fällt auf, dass die staatlichen Subventionen an die Kirchen nie erwähnt werden. Wir meinen die Sonderausgabe 'unbegrenzte Abzugsfähigkeit der gezahlten Kirchensteuern' (Subventionsbericht der Bundesregierung).

Das Ausblenden dieser Subvention ist auch deswegen kaum nachzuvollziehen, weil es sich mit 3,58 Milliarden Euro in 2002 um die zweithöchste Subvention überhaupt handelt Die Sonderausgabe wurde zwar von Koch und Steinbrück in ihrem Abbau-Entwurf erwähnt, ihre Begrenzung aber sofort verworfen.

Dabei ist die Absurdität dieser Subvention mit Händen zu greifen: Die Kirchenmitglieder brachten 2002 für beide Großkirhen ca. 8,5 Milliarden Euro an Kirchensteuern auf, der Staat honorierte dies seinerseits mit 3,58 Mrd. Euro. Alle Steuerzahlenden, also auch Nichtkirchenmitglieder, refinanzieren die persönlichen Kirchenmitgliedsbeiträge zu mehr als 40 Prozent. Das von Koch und Steinbrück angeführte Argument, diese Subvention nicht angreifen zu sollen, lautete: 'Der Staat bekäme mehr (gemeint ist: Engagement der Kirchen im sozialen Bereich) zurück als er per Subvention weggebe". Diese Begründung ist falsch. Beide Kirchensteuerkirchen bringen von der gesamten Kirchensteuer (also ca. 8,5 Mrd. Euro) im Durchschnitt nur höchstens 10 Prozent für 'Soziale Dienste auf. Das sind also max. 0,9 Mrd. Euro.

Das wird von den Kirchenleitungen schon lange nicht mehr bestritten, obwohl sie nach wie vor in der Öffentlichkeit den Eindruck eines flächendecken den sozialen Engagements vermitteln.

Wenn die Kirchensteuer nicht mehr in vollem Umfang absetzbar wäre, wurde sich die fnanzielle Basis der Kirchen infolge von Austritten vermütlich rasch ändern: Insofern hilft der Staat, die Basis der Kirchen nachhhaltig zu sichern. Genau dieses aber widerspricht der grundgesetzlich verankerten Trennung von Staat und Kirche. Allein schon aus diesen Gründen  müsste diese Subvention sofort beendet werden.

Leserbrief 30.10.2003 von Friedrich Halfmann, Verein Umwidmung von Kirchensteuern e.V., Haltern am See.
=> Schwarzarbeit 1 | http://www.kirchensteuern.de/


[ Inhalt ]
 

18. Tasten

Warum sind die Zahlentastaturen bei einem Taschenrechner und auf dem PC anders als auf dem Telefon?
  Beim Taschenrechner und beim PC fängt 1-2-3 unten links im Zahlenblock an, beim Telefon aber oben links im Zahlenblock..

==> Antwort von Andreas Konzelmann:
Das liegt an den anfänglichen Problemen mit den ersten Tastentelefonen.
Diese konnten vertrugen kein schnelles Eintippen der Telefonnummern. Deshalb kam man auf die "geniale" Idee, die Tastenreihenfolge umzudrehen, damit Leute, die an Zahlentasten gewöhnt waren nicht so schnell tippen konnten.

Quelle weiß ich allerdings nicht mehr.


[ Inhalt ]
 

19. Wäscheschilder

Welcher 'geniale' Klamottenhersteller kam wohl auf die idiotische Idee, die Herstellerangeben, Pflegeanweiseungen, etc... genau in die Mitte von Kragen, Unterhosen, etc... anzubringen?
  Die in Form einer Schleife eingenähten und aus besonders festen Kunststoff hergestellten Stoffe kratzen permanent an den empfindlichsten Teilen der Wirbelsäule: Halswirbel und Beckenbereich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das folgenlos Gesundheit und Wohlbefinden bleibt. (Ein Mediziner soll dadurch schon ein Switching mit höherer Strahlenempfindlichkeit festgestellt haben.)
  Es geht auch anders: Die Dinger werden bei Hemden in die Nähe des Ersatzknopfes und bei Unterwäsche einfach außen angenäht.

Bis zu einer Änderung der Unsitte muss eben jeder selbst zur Schere greifen!


[ Inhalt ]
 

20. Wertstoffe

  AMSTERDAM, 26. November (epd).
Das Amsterdamer Luxuswarenhaus Bijenkorf hat seinen Kunden weggeworfenen Abfall verkauft. Künstler des "Instituts für Ökonomische Disharmonisierung" gaben am Freitag zu, 207 Gegenstände aus dem Müll in die Regale geschmuggelt zu haben. Die Waren wie alte Schals, Teller und eine Bettdecke wurden ordentlich mit kopierten Preisschildern im Gesamtwert von umgerechnet rund 2700 Mark ausgezeichnet. Einige Artikel seien bereits verkauft worden.
   Die Müll-Schmuggler wollten mit ihrer Aktion zeigen, dass der Wert von Dingen durch die Art der Präsentation bestimmt wird. Die Kaufhaus-Verantwortlichen erklärten, dass eine Kontrolle aller Artikel leider nicht möglich sei. Der Müll sei kaum vom normalen Angebot zu unterscheiden. Daher sei auch unbekannt, wieviel Abfall noch in den Regalen liege.


[ Inhalt ]